PresseSpiegel 2013 - Aktive WEhr

01.08.2013

Pressemitteilung der Feuerwehr Trittau

 

Achtung! Waldbrandgefahr!

Bei langer Hitzeperiode/Trockenheit kann leicht ein Waldbrand entstehen, ausgelöst durch Blitze von Gewittern, starke Sonneneinstrahlung und dadurch auftretende extrem hohe Bodentemperaturen, aber auch durch menschliches Fehlverhalten! Nach der ersten langen Trockenperiode, die von einigen Regentagen kurz abgelöst wurde, wird es in den nächsten Tagen wieder warm und trocken werden. Der zwischenzeitliche Regen hat dann auch nicht zu einer wesentlichen Entspannung geführt. Aufgrund dieser Witterungslage wurde bzw. wird durch den Deutschen Wetterdienst auch für die Waldgebiete in und um Trittau auf eine bestehende Waldbrandgefahr (Internationale Warnstufe 3 für die Zeit vom 01.08. bis 05.08.2013) hingewiesen.

Zu beachten ist gerade jetzt das Rauchverbot, das in der Zeit von März bis Oktober gilt. Unachtsam weggeworfenen Zigaretten können eine Ursache für verheerende Waldbrände sein. Müll sollte auch nicht achtlos liegengelassen werden, das gilt besonders für leere Flaschen, die wie Brenngläser wirken können. Für Autofahrer gilt, dass die Fahrzeuge nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen sind, denn durch den aufgeheizten Katalysator könnte es zu Selbstentzündungen der Grasflächen kommen, es sollten deshalb nur die ausgewiesenen Parkplätze genutzt werden. Grillen und offenes Feuer sind in der Hahnheide nicht erlaubt!

Auch die Felder, die gegebenenfalls dort gelagerten Stroh- und Heuballen, Wiesen und die Grünstreifen an den Straßenrändern sind aufgrund der Trockenheit leicht entzündlich, so dass die genannten Grundsätze zur Verhinderung von Waldbränden sinngemäß auch hier gelten. Achten Sie als Eltern auch besonders auf Ihre Kinder, denn durch das Zündeln mit Streichhölzern oder die Einrichtung eines „kleinen“ Lagerfeuers können Großbrände ausgelöst werden.

So musste die Feuerwehr Trittau am Sonntag, den 28.07.2013 zu einem mehrstündigen Einsatz ausrücken, da Strohballen gebrannt hatten. Offensichtlich hatten Jugendliche durch das Entzünden eines „kleinen“ Feuers diesen größeren Brand ausgelöst. Hier wurden durch diese Zündelei 70 (!) Strohballen in Brand gesetzt. Der Einsatz dauerte mit Nachlöscharbeiten mehr als 7 Stunden. Auch wenn der Sachschaden gering erscheint, so bestand aufgrund der Einsatzart und -dauer für die eingesetzten Einsatzkräfte eine hohe Belastung. Auch hätte ein solcher Brand, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt und gemeldet worden wäre, verheerende Folge mit sich bringen können!

Durch Ihr achtsames Verhalten helfen Sie die Felder und unseren Wald zu schützen. Weisen Sie andere Bürger und auch besonders Jugendliche ggf. auf deren Fehlverhalten hin und melden Sie beobachtete Feld- und Waldbrände sofort über Telefon 112! Vielen Dank, Ihre Feuerwehr Trittau.

   
27.07.2013 Polizeidirektion Ratzeburg
 

POL-RZ: Stormarn/ 27.07.2013, Samstag Trittau- Strohballenbrand

Ratzeburg (ots) - Insgesamt fünf Kinder und Jugendliche stehen in dringendem Verdacht am Samstagnachmittag in der Kirchenstraße auf einer Koppel Strohrundballen in Brand gesetzt zu haben. Ein aufmerksamer Anwohner hatte sie dort beobachtet und gegen 15.45 Uhr die Polizei angerufen. Der Mann hatte zuvor bemerkt, dass die fünf Tatverdächtigen auf den Ballen gesessen hatten. Plötzlich liefen sie davon und der Zeuge bemerkte das Feuer. Zu der Zeit brannte ein einzelner Strohballen und einer auf einem großen Haufen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte viel zu tun, um den Brand zu löschen. Dieweiteren Rundballen fingen aufgrund der extremen Trockenheit der letzten Tage und dem leichten Wind an diesem Tag schnell Feuer. Etwa 70 Strohrundballen zu je 25 Euro (1750 Euro) brannten ab. Gegen 20.00
Uhr war der Brand zunächst gelöscht. Der Zeuge hatte die Tatverdächtigen in Richtung des Einkaufsmarktes in der Kirchenstraße fliehen sehen. Die Polizeibeamten trafen die fünf am Eingang des Supermarktes an. Bei ihnen handelt es sich um zwei 15- jährige junge Männer aus Trittau und aus der Nähe von Trittau, einen 12- jährigen Jungen aus Trittau sowie zwei 13- jährigen Mädchen aus der Nähe von Sandesneben und aus Nordrhein- Westfalen. Die Kinder und Jugendlichen räumten ein, bevor sie sich entfernt hatten, ein kleines Feuer wieder
ausgetreten zu haben. Der 12- jährige und einer der 15- jährigen hatte je ein Feuerzeug dabei. Die Beamten stellten die Feuerzeuge sicher. Verwandte holten die Kinder und Jugendlichen später von der Polizeiwache ab. Die Feuerwehr musste noch zweimal, am Abend und in der Nacht, zu der Koppel ausrücken, weil der Wind die Reste wieder entfachte. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt. Das Gehöft vor der Koppel blieb ebenfalls unversehrt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

   
27.07.2013

www.rtntvnews.de

 

Brandstiftung: Jugendliche setzten 40 Rundballen in Flammen

Trittau (rtn) Dichter Qualm, Gestank und sengende Hitze. Feuerwehrleute in Trittau (Stormarn) rückten am späten Sonnabendnachmittag zu einem schweißtreibenden Einsatz aus. Jugendliche Brandstifter hatten direkt neben einem Bauernhof und einem Neubaugebiet einen großen Haufen Strohballen in Brand gesetzt.

Aufmerksame Zeugen hatten fünf Jugendliche in der Nähe der Strohballen entdeckt und die Polizei alarmiert. Nach einer kurzenFahndung wurden die Jugendlichen gefasst und von der Polizei auf die Wache gebracht, sagte Feuerwehrchef Clemens Tismer am Einsatzort. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Dem Löschwasser hätten sie zur besseren Brandbekämpfung Netzmittel und Schaum beigemischt, erklärt der Einsatzleiter: "Bei der sommerlichen Rekordhitze und der Flammenhitze ist das kein leichter Einsatz für unsere Kameraden, aber wir haben genügend Getränke an den Brandort bestellt." Jetzt soll noch ein Radlader kommen, der die Ballen auseinanderzieht. Die Feuerwehrleute haben sich auf einen längeren Einsatz eingestellt.

Bilder unter: http://www.rtntvnews.de/news/8280/Brandstiftung-Jugendliche-setzten-40-Rundballen-in-Flammen/

   
06.07.2013 www.nonstopnews.de
 

Da waren alle Schutzengel im Einsatz:

Mit Kleinwagen frontal gegen Baum: Junge Frau überlebt leicht verletzt
Unfallursache noch unklar – Erstmeldungen, wonach der Wagen brennen sollte, bestätigten sich glücklicherweise nicht

Datum: Samstag, 6. Juli 2013, ca. 5:00 Uhr
Ort: Trittauerfeld bei Trittau, Landkreis Stormarn, Schleswig-Holstein

(pwü/mwü) Bei einem schweren Verkehrsunfall in Stormarn wurde am frühen Samstagmorgen eine 23 Jahre alte Autofahrerin wie durch ein Wunder nur leicht verletzt.
Die junge Frau war auf der Strecke zwischen Trittau und Großensee mit ihrem Kleinwagen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in der Böschung frontal gegen einen Baum geprallt. „Wir befürchteten schon das Schlimmste. Es hieß, dass das Auto brennt und die Person noch eingeklemmt sei. Zum Glück bestätigte sich diese Erstmeldung nicht“, sagte Gemeindewehrführer Clemens Tissmer am Einsatzort. Ersthelfer hatten die Autofahrerin bereits aus dem total zertrümmerten Autowrack geholt und sie bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst versorgt. Die junge Frau wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Landstraße voll gesperrt.

Bilder unter: http://www.nonstopnews.de/galerie/17223

   
13.05.2013 Pressemitteilung der Feuerwehr Trittau
 

Einladung zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Trittau am 18.05.2013

Am 18.05.2013 ab 14.00 Uhr öffnet die Feuerwehr die Tore der Feuerwache, um für die Bürgerinnen und Bürger einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. An diesem Tag soll die feuerwehrtechnische Ausrüstung, insbesondere das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr gezeigt und bei praktischen Vorführungen die Art des Umgangs damit gezeigt werden. Weiterhin gibt es Informationen zu verschiedenen Themen. Hierzu gehören Themen wie Rauchmelder, Rettungskarte und das Absetzen eines Notrufs. Für Kinder gibt es Veranstaltungen und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Besuchen sie die Feuerwehr Trittau  an diesem Tag mit der ganzen Familie  und informieren sie sich über ihre Feuerwehr, die Arbeit der Feuerwehr und die Themen des Brandschutzes.

   
10.04.2013 shz.de
 

Das HLF 20 - speziell für Trittau

Zur Anschaffung des 300 000 Euro teuren Fahrzeuges arbeiten Verwaltung und Feuerwehr Hand in Hand

Trittau. Es ist rot, 15 Tonnen schwer, es hat 290 PS und kostete 338 407,25 Euro. Gemeint ist das neue Löschfahrzeug HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Trittau, das mit viel Getöse in der Europagemeinde eintraf und feierlich vom Bürgermeister an die Wehr übergeben wurde.

Seit Oktober 2010 liefen die Planungen für die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs. Verwaltung und Feuerwehr arbeiteten dabei Hand in Hand. Während sich andere Gemeinden bei solchen Anschaffungen externer Dienstleister bedienten, könne man das in Trittau offenbar noch selbst und habe dafür ein hochmodernes und auf den örtlichen Bedarf zugeschnittenes Fahrzeug bekommen, so Bürgermeister Walter Nussel.

Das Fahrgestell kommt von MAN, Aufbau und Ausrüstung von Ziegler Safety. Die genaue Bezeichnung hatte Nussel parat: "Es handelt sich um ein HLF 20 nach DIN EN 1846, DIN 14592 und DIN 14530 (Stand 11/2012) mit Fahrer- und Mannschaftskabine 1/8, Allrad, und automatisiertem Schaltgetriebe Tipp Matic." Gemeindewehrführer Clemens Tismer konnte Amtsvorsteher Uwe Tillmann-Mumm, Kreiswehrführer Gerd Riemann, Stellvertreter Christian Rieken, die Wehrführer des Amtes und viele Gäste begrüßen und machte deutlich, dass Fragen wie "neu oder gebraucht?", "geht das nicht billiger?" überflüssig seien. Es kämen immer mehr Anforderungen und Normenvorgaben auf die Feuerwehr zu. Eine solche Anschaffung von knapp 300 000 Euro (knapp 49 000 Euro gibt es als Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer) sei über 20 bis 25 Jahre Lebenserwartung eines Einsatzfahrzeuges nicht zu viel. "Man bedenke einmal, welche Sachwerte mit dieser Ausrüstung geschützt oder gerettet werden, wie viele Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen befreit werden, wie viele Feuer gelöscht werden, die einen viel höheren Schaden ohne die notwendigen Mittel anrichten können", regte Tismer zum Nachdenken an.

Kreiswehrführer Gerd Riemann bestätigte Tismers Worte: Die Anforderungen würden mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen auf der B 404, später vielleicht der A 21, deutlich mehr.

Fahrermaschinist Ralf Klein hatte an diesem Abend ein lachendes und ein weinendes Auge. Er freue sich auf das neue HLF 20. Aber es sei auch die Stunde des Abschieds voller Wehmut vom alten LF 8, jenem 24 Jahre alten Einsatzfahrzeug, dass nun in Trittau ausgemustert wird. "Wir haben schon ein paar Interessenten", so Bürgermeister Walter Nussel.

Es wird noch einige Tage dauern, bis der "Firefighter", wie die Mitglieder der Wehr ihr neues Auto nennen, in Dienst gestellt wird. Viele neue technische Geräte sind auf dem HLF 20 verlastet. Dazu gehört ein hydraulischer Rettungssatz, dessen Aggregat sogar drei Abgänge hat, damit Schere, Spreizer und Rettungszylinder gleichzeitig im Betrieb sein können. Ein pneumatischer Lichtmast mit LED-Technik, eine 5t-Seilwinde, ein 2000 Liter Wassertank und die passende Pumpe im Heck des Fahrzeugs sowie eine automatische Schaumzumischanlage sind nur einige Ausrüstungsspezialitäten. "Dieses neue Löschfahrzeug wird künftig immer, egal ob bei einem Feueralarm, ob bei technischer Hilfeleistung oder sonst einer Schadenslage, als erstes Einsatzfahrzeug vom Hof fahren", sagt Wehrführer Tismer.

hlf

Schlüsselübergabe im Nebel: Maschinist Ralf Klein (links) bekommt von Bürgermeister Walter Nussel den Schlüssel für das neue Löschfahrzeug. Foto: jbs

Pressebericht aus 2010, 2011, 2012