PresseSpiegel 2012 - Aktive WEhr

10.10.2012 Markt für Trittau und Umgebung
   
 

Trittau leuchtet

Rubrik: Aktuelles

Trittau (cy). Ein Lichtermeer von rund 300 Laternen ließ am vergangenen Sonnabend Trittau erstrahlen. Beim Laternenumzug der Freiwilligen Feuerwehr sammelten sich die Teilnehmer zunächst auf dem Hof des Gerätehauses um dann den traditionellen Rundgang durch Trittau zu starten. Die 45 Minuten lange Tour führte von der Rausdorfer Straße entlang über den Herrenruhmweg und die Schulstraße, von der es anschließend in die Poststraße und wieder zurück auf das Gelände der Feuerwehr ging. Der 1500 Meter lange Marsch wurde durch den Musikzug der Feuerwehr Trittau und den Möllner Spielmannszug begleitet.

Gemeindewehrführer Clemens Tismer freute sich über die hohe Beteiligung: "Wir schätzen, dass sich rund 500 Menschen, Kinder und Erwachsene, bei uns eingefunden haben. Das ist wirklich toll, vor allem weil heute mit dem Kunsthandwerkermarkt und dem Oktoberfest eines Autohauses auch sonst einiges los gewesen ist in Trittau". Einige der jüngsten Teilnehmer war ein Quartett mit Zweijährigen. Dabei galt Thore, den seine Eltern bereits im vergangenen Jahr zum Laternenumzug mitgenommen hatten, schon fast als Routinier. Denn seine Freundinnen Louise, Lena und Josefine feierten allesamt eine Premiere und durften sich das erste Mal in ihrem Leben an den bunt leuchtenden Laternen erfreuen. Johannes Heering strahlte dabei fast genauso wie seine Tochter Josefine: "Es ist toll, wenn man miterlebt, wie viel Spaß es den Kindern macht", sagte er. Die Blauröcke hatten einiges für einen kurzweiligen Abend für Jung und Alt vorbereitet. Gegrilltes und Getränke sorgten dafür, dass auch kulinarisch alles im grünen Bereich blieb. Ein Zielschießen mit einem Feuerwehrschlauch ließ die kleinen Teilnehmer viel Spaß haben. Die Feuerwehr Trittau hatte an dem Abend viel zu tun. Neben dem Laternenumzug und der Gesamtorganisation waren sie auch gemeinsam mit der Polizei für die Streckenabsicherung zuständig. Der Laternenumzug findet jedes Jahr am ersten Sonnabend des Monats Oktober statt. "Wir wollen mit dem Laternenumzug und der gemütlichen Zusammenkunft auf unserem Gelände natürlich auch ein bisschen Eigenwerbung für die Feuerwehr betreiben und nicht zuletzt uns vor Ort zeigen", sagt Pressesprecher Michael Amann. Die Feuerwehr in Trittau hat im Jahr durchschnittlich zwischen 70 und 100 Einsätze zu verzeichnen. Nachwuchsprobleme plagen sie nicht, "aber Interessierte können sich jederzeit bei uns melden", so Amann.

   
03.10.2012 Jens Burmester
   
 

Trittau – Ein schwerer Verkehrsunfall forderte fünf Verletzte.

Vier von ihnen wurden schwer, einer leicht verletzt. Für die Feuerwehren aus Trittau, Lütjensee und Großensee sowie den Rettungsdienst bedeutete das Schwerstarbeit.

Vier Geschwister aus Frankfurt an der Oder waren mit einem VW Golf in Richtung Schwarzenbek unterwegs. Ihnen kam ein Kieler mit seinem Opel Astra Kombi entgegen. Kurz hinter der Abfahrt Trittau/Großensee war der Golf urplötzlich auf der Gegenfahrbahn und der Opelfahrer hatte keine Chance mehr, auszuweichen. Bei dem Zusammenstoß wurden die Beifahrerin und die dahinter sitzende Schwester im Auto eingeklemmt. Die Fahrerin und ein Bruder, der hinter ihr saß, konnten so aus dem Auto befreit werden. Die Rettung der beiden eingeklemmten Frauen gestaltete sich schwierig, weil beide hintereinander saßen. Der leitende Notarzt, Dr. Wolfgang Kopetz sagte dem LN: „Wir haben uns für eine technische Rettung entschieden, weil beide Frauen stabil waren. So konnten wir eine nach der anderen vorsichtig aus dem Auto befreien, nachdem die Feuerwehr das Dach abgetrennt hatte.“ Während Ersthelfer perfekte Arbeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten, kamen immer mehr Gaffer an die Einsatzstelle, um einfach nur zuzusehen. Einer wollte sogar noch mit dem Handy Fotos für sein Familienalbum machen. Die Bundesstraße B40 war ab etwa 19 Uhr für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich abgeleitet. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs zog die Polizei einen Sachverständigen der DEKRA hinzu. Die beiden beteiligten Autos wurden sichergestellt. jeb

Fotos gibt es hier.

   
16.05.2012 Markt für Trittau und Umgebung
   
 

Vorhang auf für Nachwuchsmusiker
Rubrik: Aktuelles

Trittau (jb). Beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Trittau zeigten erstmals junge Nachwuchsmusikanten ihr Können. Dirigent und Ausbilder Andreas Marx hat vor drei Jahren die Ausbildung und die musikalische Leitung des Musikzuges der Feuerwehr Trittau übernommen. Doch die Anzahl der Mitglieder des Musikzuges sank stetig..

Zum ersten Mal spielten die neuen Feuerwehrmusiker(vorn in den weißen Hemden) bei einem öffentlichen Auftritt. Gemeinsam mit dem erfahrenen Musikern des Trittauer Musikzuges traten sie beim Tag der offenen Tür auf.

Es war durchaus nicht leicht, Mitstreiter zu finden. Das war allen Beteiligten von Beginn an klar. Doch das ermutigte sie nur, den Gedanken in die Tat umzusetzen. So hat sich der Musikausschuss im Frühjahr 2010 entschlossen, die Nachwuchsausbildung zu forcieren. Dazu gab es viele Aktivitäten, Infoabende und auch das ein oder andere persönliche Überzeugungsgespräch. Letztlich gelang es, Musikinteressierte zu begeistern. "Und die wollten ein Instrument erlernen. Ja, sie hatten regelrecht Lust dazu", sagt Musikzugführer Stefan Heymann.Wie erwartet, blieben nicht alle bei der Stange. Einige verließen den Musikzug wieder, wandten sich anderen Dingen zu. Doch es kamen auch wieder Neue dazu. Die meisten sind schließlich geblieben und so waren über zehn junge Musiker im vergangenen Jahr schon so weit mit ihrer Ausbildung, dass eine Anfrage um finanzielle Unterstützung bei der Gemeinde mit Wohlwollen beschieden wurde. Seither übt Andreas Marx mit dem Nachwuchs jede Woche Donnerstag zusätzlich, ohne dass die Ausbildungsbeiträge angehoben werden mussten.

fettexplosion

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Trittau - Eindrucksvoll demonstrierte die Feuerwehr, was bei einer Fettexplosion passieren kann.

musiker

Zum ersten Mal spielten die neuen Feuerwehrmusiker (vorn in den weißen Hemden) bei einem öffentlichen Auftritt. Gemeinsam mit den erfahrenen Musikern des Trittauer Musikzuges traten sie beim Tag der offenen Tür auf.

Fotos: J.Burmester

   
26.04.2012 Jens Burmester
   
 

Trittau – Der Brand eines Mülleimers löste gestern Abend Feueralarm am Trittauer Gymnasium aus. Um 18.32 Uhr schlugen die Melder der Trittauer Feuerwehr Alarm. Das Gebäude war stark verqualmt, so Feuerwehrchef Clemens Tismer.

Alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude aufhielten, sind sofort vor die Tür gekommen. Niemand ist mehr drinnen“, sagte Tismer. Der 53-jährige Hausmeister zeigte den Einsatzkräften den Weg zur Brandstelle. Es ist ein Chemieraum der Schule im Erdgeschoss. Unter Atemschutz ging ein Trupp hinein, öffnete die Außentür und ein Fenster des Chemieraumes. Dann löschten die beiden Feuerwehrmänner das kleine Feuer in der Ecke des Raumes mit der Kübelspritze.

So geht der Wasserschaden gen null, doch der brennende Mülleimer hat deutliche Spuren hinterlassen. Der ganze Raum ist von Ruß geschwärzt. Das Fernsehgerät und der Beamer an der Decke dürften nur noch Schrottwert haben. Die enorme Hitze ließ eine Plastikhalterung an der Wand förmlich schmelzen. Auf den Tischen und Stühlen liegt eine dicke Rußschicht. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der Chemieraum aber bleibt erst einmal gesperrt. Der Hausmeister wurde vom Rettungsdienst versorgt, da er offenbar eine leichte Rauchgasvergiftung hatte. jeb

Fotos gibt es hier.

   
14.02.2012 Stormarner Tageblatt
   
 

Brandstiftung: Hecke ging in Flammen auf

Trittau
Das war mit Sicherheit Brandstiftung: Zwölf Meter schlugen die Flammen in die Höhe, als am Sonntagmorgen die Hecke an einem Einfamilienhaus im Trittauer Herrenruhmweg abfackelte. Die Hausbewohnerin hatte zunächst nichts von dem Feuer mitbekommen, erst als es gegen 5.30 Uhr an ihrer Haustür klingelte, wurde sie aus dem Schlaf gerissen. Als die Frau aus dem Fenster blickte, sah sie eine Fahrradfahrerin, die ihr zurief, dass es brennen würde. Die Feuerwehr war zu diesem Zeitpunkt bereits alarmiert. Sie bekam den Brand an der knapp zwei Meter hohen Hecke schnell unter Kontrolle, so dass die Flammen nicht auf’s Wohnhaus übergriffen. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt: Ein Plastikcontainer wurde komplett zerstört, außerdem das Dach des Gartenhauses beschädigt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung und bittet die Fahrradfahrerin sowie weitere Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, sich telefonisch unter (04102) 8090 zu melden.
st

   
17.01.2012 Polizeidirektion Ratzeburg
   
 

Bombendrohungen gegen Altenheime

17.01.2012 | 17:38 Uhr
POL-RZ: Stormarn
Lütjensee und Trittau - 17.01.2012

Ratzeburg (ots) - Am heutigen Dienstag, 17.01.2012, gegen 15.40 Uhr, meldete der Betreiber zweier Altenheime in Trittau und Lütjensee über Notruf, dass er soeben einen Anruf erhalten habe, beim dem angedroht wurde, dass in den Altenheimen in den beiden Orten um 16.40 Uhr Bomben hochgehen sollen.

Zu den beiden benannten Einsatzorten wurden sofort mehrere Streifenwagen der Polizei entsandt. Vor Ort wurde die Entscheidung getroffen, dass die beiden Altenheime evakuiert werden.
Nach dieser Entscheidung wurden Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr alarmiert und zu den Einsatzorten geschickt, um die Evakuierung zu unterstützen bzw. durchzuführen. Ein Schwerpunkt lag hierbei, die bettlägerigen Bewohner in Sicherheit zu bringen. Die Bewohner des Altenheimes in Lütjensee wurden in dem Blutspendezentrum des Deutschen Roten Kreuzes untergebracht. Auch das Haus in Trittau wurde evakuiert. Die Betreuung des Evakuierten übernahmen das Pflegepersonal und der Rettungsdienst. Die Evakuierungen waren gegen 16.35 Uhr abgeschlossen.

In den Altenheimen leben derzeit neben dem Pflegepersonal insgesamt 316 Männer und Frauen (Trittau 164 / Lütjensee 152).

An dem Einsatz waren sechs Streifenwagenbesatzungen verschiedener Dienststellen der Polizeidirektion Ratzeburg sowie ein Großaufgebot an Fahrzeugen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt.

Ein schädigendes Ereignis traf nicht ein. Nachdem beide Häuser durch Polizeikräfte durchsucht worden sind, konnten die Bewohner konnten gegen 17. 20 Uhr zurück in ihre Häuser bzw. Zimmer gebracht werden.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg wird die Ermittlungen im Zusammenhang mit dieser Bombendrohung aufnehmen

Pressebericht aus 2010, 2011