Pressespiegel 2011 - aktive Wehr

13.12.2011 Hamburger Abendblatt
   
 

Polizei entdeckt Spuren von Brandbeschleuniger

13.12.2011, 06:00 Uhr 13.12.2011, 06:00 Uhr Alexander Sulanke   

Das Feuer in der Trittauer Munitionsfabrik ist laut Polizei gelegt worden. Bei dem Brand entstand ein Schaden von einer halben Million Euro.

Trittau. Das Feuer in der Trittauer Munitionsfabrik des Rüstungskonzerns Rheinmetall ist mit hundertprozentiger Sicherheit gelegt worden. Das hat die Polizei nun bekannt gegeben. "Am Tatort waren Proben genommen worden, die einer kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen wurden", sagt Polizeisprecher Andreas Dirscherl. "Das Ergebnis war, dass für die Inbrandsetzung handelsüblicher Brandbeschleuniger verwendet wurde." Infrage kommen da zum Beispiel Benzin oder Spiritus. Welcher Stoff genau genutzt wurde, um das Feuer anzufachen, teilt die Polizei aus "ermittlungstaktischen Erfordernissen" nicht mit.

Bei zwei Feuern in der Mischerei der Fabrik am frühen Morgen des 6. November war ein Schaden von rund einer halben Million Euro entstanden. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatte die Flammen gegen 5.40 Uhr während eines Streifenganges entdeckt, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Beamte des Zentralen Kriminaldauerdienstes in Lübeck sagten wenig später, dass weder am Sicherheitszaun, der das Rheinmetall-Gelände umgibt, noch am Mischereigebäude Einbruchspuren zu erkennen waren.

Solche Aussagen nähren die Spekulationen zur Täterschaft: Legte jemand aus dem Umfeld der Belegschaft die Brände? Oder fanden sich im Nachhinein doch noch Spuren, die auf das Eindringen eines Brandstifters von außen schließen lassen?

   
08.11.2011 Polizeidirektion Ratzeburg
   
 

Schwelbrand in Trockenkammer eines Silos

POL-RZ: Stormarn - Großensee - 08.11.2011

Ratzeburg (ots) - Am heutigen Dienstag, gegen 08.45 Uhr, wurde über Notruf ein Feuer in einer Getreidetrocknung in Großensee in der Sieker Straße gemeldet. Vor Ort wurde dann eine starke Rauchentwicklung festgestellt.

In einer Trocknungskammer eines 15 Meter hohen Silos war es zu einem Schwelbrand gekommen. In dieser Kammer waren 30 Tonnen Mais eingelagert. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, weil eine Brandbekämpfung von außen nicht möglich ist. Zunächst wurde das Mais über eine Förderanlage aus dem betroffenen Silo in eine andere Trockenkammer umgelagert. Für die Löscharbeiten wurden dann das Dach und eine Seitenwand geöffnet. Durch diese Öffnungen wurde dann Wasser in das Innere des Silos gepumpt und das Feuer so gelöscht.

Die Arbeiten wurden gegen 12.20 Uhr abgeschlossen. Neben der Polizei waren noch die örtliche Feuerwehr, drei Nachbarwehren und dieFeuerwehr Ahrensburg mit ihrer Drehleiter mit insgesamt ca. 60 Feuerwehrleuten im Einsatz. Über die Höhe des Sachschadens kann zurzeit noch keine Auskunft gegeben werden.

   
06.11.2011

ln-online/lokales

   
 

Feuer in der Feuerwerkerei in Trittau

Trittau - Am Sonntagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Trittau zu einem Feuer in der Feruerwerkerei der Firma Rheinmetall, früher NICO, gerufen.

"Als wir am Einsatzort eintrafen, schlugen Flammen aus dem Dach eines Gebäudes", erklärte Einsatzleiter Clemens Tismer, Gemeindewehrführer der Trittauer Feuerwehr. Doch laut Alarmplan darf die Feuerwehr nur mit Mitarbeitern der Firma auf das Gelände, da niemand weiß, was in welchem Gebäude lagert und welche Stoffe zuletzt in welchem Gebäude verarbeitet wurden.

Auf dem gesamten Gelände der Feuerwerkerei herrscht die höchste Sicherheitsstufe. Dennoch hatten die Einsatzkräfte die Lage schnell unter Kontrolle und das Feuer gelöscht. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der zentrale Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen. jeb

   
06.10.2011 Pressemitteilung Feuerwehr Trittau
   
 

Über 200 Kinder sorgen für Lichtermeer in Trittau

„Ich geh mit meiner Laterne...“ Fröhliche Lieder und strahlende Kinderaugen füllten letzten Samstagabend zum jährlichen Laternenumzug den Hof der Freiwilligen Feuerwehr Trittau.

Um 19 Uhr startete der Umzug. Alle Kinder Groß und Klein präsentierten stolz ihre Laternen. Zusammen mit ihren Eltern, Oma, Opa und Freunden zogen sie durch die Straßen Trittaus. Das Lichtermeer wurde vom Musikzug der Feuerwehr Trittau und vom Spielmannszug Mölln begleitet. In den Reihen des Musikzuges spielten dieses Jahr erstmalig junge Musiker des vor einem Monat gegründeten Jugendmusikzug der Feuerwehr Trittau. „Ich war so aufgeregt, aber es hat alles geklappt und es machte viel Spaß.“ freute sich Jungmusikerin Lea Marynek nach ihrem gelungenen Auftritt.

Vor und nach dem Lauf begeisterte die Jugendfeuerwehr mit ihren Spielen und selbstgebackenen Waffeln. „Ich bin sehr zufrieden mit der großen Beteiligung der Bevölkerung.“ berichtet Wehrführer Clemens Tismer und weist darauf hin, dass der Laternenumzug auch nächstes Jahr wieder am ersten Oktoberwochenende statt finden wird.

Bild_Laternumzug_1
Der Laternenumzug in Trittau startete mit Fackeln und musikalischer Begleitung

Bilder_Laternenumzug_2
Groß und Klein freuten sich und trugen stolz ihre Laternen durch Trittaus Straßen

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Der Musikzug spielte erstmalig zusammen mit den jungen Musikern des neu gegründeten Jugendmusikzuges Trittau

Bilder_Laternenumzug_4
Mit voller Begeisterung spielten erstmalig die jungen Musiker des neu gegründeten Jugendmusikzuges Trittau mit

Fotos: Anja Richter

   
26.09.2011 Polizeidirektion Ratzeburg
   
 

POL-RZ: Stormarn/ 24.09.- 25.09.2011, Samstag- Sonntag Trittau- Feuer in Mehrfamilienhaus

Ratzeburg (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es aus
bisher noch ungeklärter Ursache in der Lessingstraße zu einem Brand
in einem Kellerverschlag. Zwei Hausbewohner, eine 71- jährige Frau
und ein 6- jähriger Junge mussten mit Verdacht auf leichte
Rauchgasvergiftungen vor Ort von den Rettungskräften (drei Notärzte,
fünf Rettungswagen) versorgt werden. Ein Anwohner hatte gegen 23.15
Uhr am Samstagabend den dichten schwarzen Qualm aus dem Keller des
Hauses quellen sehen und sofort die Rettungsleitstelle Süd in Bad
Oldesloe angerufen. Die Freiwillige Feuerwehr Trittau bekam den Brand
im Keller schnell unter Kontrolle. Ausgebrochen war das Feuer in
einem Kellerverschlag. Dort verbrannte diverser Hausrat und ein
Fahrrad. Da der Qualm sich im Hausflur ausbreitete, wurden insgesamt
14 Mieter (16 dort gemeldet), die zu diesem Zeitpunkt zuhause waren,
vorsorglich evakuiert und in einem Linienbus vorübergehend
untergebracht. Eine Wohnung war so stark vom Qualm betroffen, dass
sie erst einmal nicht mehr bewohnt werden kann. Die anderen Mieter
konnten später in die Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei in
Ahrensburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine
Brandstiftung kann nach heutigem Ermittlungsstand nicht
ausgeschlossen werden.  Der Sachschaden wird bisher auf etwa 30.000
Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern noch an.

   Sonja Kurz

   Pressestelle

   
25.09.2011 Jens Burmester
   
 

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

25. September 2011 | Jens Burmester

Trittau – Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonnabend in Trittau. Um 23.17 Uhr löste die Leiststelle in Bad Oldesloe Alarm für die Trittauer Feuerwehr aus, weil in der Lessingstraße in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen sein sollte. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Brandherd im Keller war.
 
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stiegen dichte und giftige Rauchwolken in den Nachthimmel. Zu diesem Zeitpunkt waren immer noch Menschen und ein Hund im Gebäude, die aber durch das stark verqualmte Treppenhaus nicht mehr nach draußen gelangen konnten. Über Steckleitern retteten die Einsatzkräfte der Trittauer Feuerwehr einen Hund und mehrere Personen aus dem Gebäude. An der Rückseite warteten andere Bewohner auf ihren Balkonen, bis sie von der Feuerwehr mit Fluchthauben aus dem Gebäude geholt wurden.
 
Drei Notärzte, der leitende Notarzt, fünf Rettungswagen sowie die technische Einsatzleitung (TEL) waren im Einsatz. Von den insgesamt 14 Personen, di4e sich in dem Wohnblock aufhielten, mussten zunächst ein kleiner Junge und eine ältere Frau vom Rettungsdienst behandelt werden. Ein 45-jähriger, offenbar alkoholisierter Mann, wurde erst spät in seiner Hochparterre-Wohnung gefunden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten zwar alle Wohnungen überprüft, aber in zwei Wohnungen war offenbar niemand zu Hause. Erst nachdem die Wehrmänner sich durch ein Fenster Zugang zur letzten Wohnung verschafft hatten, fanden sie den Mann. Der saß auf seinem Sofa und war erstaunt, als er die Männer vor sich sah. Er hatte wohl die zuckenden Blaulichter auf der Straße bemerkt, aber dabei nicht realisiert, dass es unter ihm im Keller gebrannt hatte.
 
Ein Fahrer des Busbetriebs Dahmetal aus Kastorf, der zufällig an der Einsatzstelle vorbei kam, stellte sofort seinen Bus zur Unterbringung der Bewohner des verqualmten Blocks zur Verfügung. Der zentrale Kriminaldauerdienst aus Lübeck nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen auf und beschlagnahmte anschließend die Brandstelle. Die Wohnungsgesellschaft „Neue Lübecker“, die das Haus verwaltet, übernahm zum Einsatzende das Gebäude. Eine Wohnung wurde für unbewohnbar erklärt, Die Mieterin wurde von ihrem Sohn abgeholt. Die übrigen Mieter durften wieder in ihre Wohnungen zurück. Allerdings waren einige von ihnen bereits für die Nacht bei Verwandten oder Bekannten untergekommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.   jeb

Fotos hier

   
21.09.2011 Pressemitteilung der Feuerwehr Trittau
   
 

Laternenumzug der Freiwilligen Feuerwehr Trittau am Samstag, 01.10.2011

Am 01.10.2011 ist es wieder so weit, die Feuerwehr Trittau lädt zu dem großen Herbstereignis ein, dem Laternenumzug. Ab 18.00 Uhr ist Treffpunkt bei der Feuerwache Trittau in der Rausdorfer Str. 3. Mit Spielen rund um das Thema Feuerwehr sorgt die Jugendfeuerwehr wieder für Kurzweile bei den Kindern. Und für das leibliche Wohl werden Gebäck, Würste sowie Fleisch vom Grill und Getränke angeboten. Mit musikalischer Unterstützung führt der Umzug ab 19.00 Uhr durch Trittau. Im Anschluss an den Festumzug bleibt noch genügend Zeit für Groß und Klein bei der Feuerwehr zu verweilen.

Alle kleinen und großen Kinder sind mit ihren Eltern recht herzlich zu dem Laternenumzug der Feuerwehr Trittau eingeladen.

Michael Amann, OLM
Pressesprecher der
Feuerwehr Trittau

   
31.08.2011 Pressemitteilung der Feuerwehr Trittau
   
 

Rettungskarte für PKW

Was ist eine Rettungskarte? Warum sind die Feuerwehren für die Ausstattung der PKW mit einer solchen Karte und unterstützen die diesbezügliche Initiative des ADAC sowie der anderen Verbände und wie kann ein PKW-Fahrer sein Fahrzeug mit einer solchen Karte „nachrüsten“?

Bei schweren Verkehrsunfällen sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach der Alarmierung schnell Vorort um in der Regel nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt die im PKW eingeklemmte(n) Person(en) patientengerecht retten zu können. Bei dieser Rettung stellt sich dann für die Einsatzkräfte jedoch die Frage, wo z.B. die Rettungsschere anzusetzen ist, um die verletzten Personen schnell aus dem PKW befreien zu können.

Bei den heutigen PKW sind eine Vielzahl von sinnvollen Rettungssystemen im Fahrzeug eingebaut. Diese Systeme sollen eben bei Rettung im Nachhinein nicht unbeabsichtigt ausgelöst werden, wenn zum Beispiel mit der Rettungsschere Fahrzeugteile durchtrennt werden. Aufgrund der vorhandenen Rettungssystemen wird also die Rettung aus dem PKW erschwert. Die Feuerwehr benötigt bei den durchzuführenden Rettungsabreiten Informationen über das jeweils betreffende Unfallfahrzeug und die Lage der dort eingebrachten Sicherheitssysteme. Die Feuerwehren können am Einsatzort diese Informationen und die damit verbundenen notwendigen Daten nicht für alle Fahrzeuge vorhalten. Darüber hinaus erfolgen auch in den aktuellen Baureihen der jeweiligen PKW durch die Hersteller Änderungen, die nicht immer schnell abgerufen werden können. Dies kann zu  Verzögerungen bei der Rettung führen.

„Abhilfe bietet (hier) die vom ADAC erarbeitete und als Standard geforderte Rettungskarte“, Zitat ADAC Internetseite. Noch sind Neufahrzeuge vom Werk aus und auch die bisherigen „Altfahrzeuge“ mit einer solchen Karte, die einheitlich hinter der Sonnenblende mitgeführt werden sollte, nicht ausgestattet. Aber, diese Rettungskarte ist für die Rettungskräfte eine wichtige Orientierungshilfe um die Rettungsarbeiten am betreffenden PKW richtig, effektiv und sicher durchführen zu können, denn sie enthält alle rettungstechnisch relevanten Informationen zum Fahrzeug. Aus diesem Grunde sollte jeder PKW auch nachträglich mit einer solchen Karte ausgestattet werden. Diese Ausrüstung sollte dann zunächst in einem ersten Schritt in Papierform oder in ähnlicher Form erfolgen, so der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Im Internet können beim ADAC oder bei den Automobilherstellern die notwendigen Daten abgerufen werden. Und auch beim Tag der offenen Tür am 03.09.2011, ab 14.00 Uhr bei der Feuerwehr Trittau, Feuerwehrgerätehaus Rausdorfer Str. 3, in Trittau werden über das Thema Rettungskarte Informationen weitergegeben. Hier können PKW-Halter aus Trittau und Umgebung sich die Karte für ihren PKW direkt ausdrucken lassen. Mit diesem kleinen Beitrag unterstützt die Feuerwehr Trittau als örtliche Feuerwehr das vom ADAC gemeinsam mit Verbänden der Feuerwehr (AGBF, VfdB, DFV), der Automobilindustrie (VDA, VDIK) und dem Rettungssoftwarehersteller Moditech erarbeitet System der standardisierte Aufbereitung technischer Daten für Rettungskräfte, also die Verbreitung der standardisierten Rettungskarte.

Michael Amann, OLM
Pressesprecher der
Feuerwehr Trittau

   
31.08.2011 Trittauer Wehr lädt ein
   
 

Trittauer Wehr lädt ein

Trittau (tm/bc). Am 3. September, ab 14 Uhr, öffnet die Feuerwehr die Tore der Feuerwache, Rausdorfer Straße 3, um einen Tag der offenen Tür zu veranstalten und sich vorzustellen. Die Ausrüstung der Feuerwehr wird gezeigt und bei praktischen Vorführungen vorgestellt. Weiterhin gibt es Informationen zu verschiedenen Themen. Hierzu gehören zum Beispiel: Rauchmelder, Rettungskarten und das Absetzen eines Notrufs.

Trittau (tm/bc). Am 3. September, ab 14 Uhr, öffnet die Feuerwehr die Tore der Feuerwache, Rausdorfer Straße 3, um einen Tag der offenen Tür zu veranstalten und sich vorzustellen. Die Ausrüstung der Feuerwehr wird gezeigt und bei praktischen Vorführungen vorgestellt. Weiterhin gibt es Informationen zu verschiedenen Themen. Hierzu gehören zum Beispiel: Rauchmelder, Rettungskarten und das Absetzen eines Notrufs.

Das Thema technische Hilfeleistung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Informationsveranstaltung. Aber auch die Rettungskarte für Pkw ist ein Thema. Auch hier soll über den Sinn und Zweck dieser Karten und die Notwendigkeit der Mitführung im Pkw informiert werden.

„Die Rettungskarte im Pkw ist für die Einsatzkräfte am Unfallort eine wichtige Informationsquelle”, wie Clemens Tismer, Wehrführer der Feuerwehr Trittau sagt. „Am Tag der offenen Tür können wir eine solche Rettungskarte für Pkw ausdrucken und bieten hier also auch praktische Hilfestellung”, wie Tismer weiter ausführt. Also, den Kfz-Schein bereithalten und schon kann eine solche Rettungskarte am Veranstaltungstag von der Feuerwehr ausgedruckt und ausgehändigt werden.

Neben praktischen Tipps und Vorführungen bietet die Jugendfeuerwehr für Kinder und Jugendliche wieder Spiele zum Thema Feuerwehr an. Es wird diesmal auch ein Feuerwehr-online-Spiel mit im Programm sein. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikzug der Feuerwehr in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

   
27.07.2011 Pressemitteilung der Feuerwehr Trittau
   
 

Sommerzeit ist Grillzeit. Hinweise zum Grillen

Die Sommerzeit ist Grillzeit! Auch wenn der Sommer gerade eine kleine Pause eingelegt hat, so ist doch das Grillen in den Sommermonaten besonders beliebt. Fleisch, Wurst, Fisch und vieles mehr schmecken frisch vom Grill besonders gut. Aber, beim Grillen mit Holz-/ Grillkohle oder bei Nutzung von Gasgrills können schnell gefährliche Situationen entstehen, die zu Verletzungen der Beteiligten führen können. Der Umgang mit Feuer birgt immer eine Gefahr, so auch am Grill.

Bei Beachtung der nachfolgenden Grundsätze kann das Grillvergnügen jedoch ein Vergnügen bleiben:

  • Der Grill ist auf einen festen Stellplatz aufzustellen, von anderen brennbaren Materialien ist ein ausreichender Abstand einzuhalten. Der Grill ist während des Betriebs nicht zu transportieren.
  • Beim Entzünden der Grillkohle sind nur handelsübliche Grillanzünder mit GS oder DIN- Kennzeichnung zu verwenden.
  • Keinesfalls sind Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus zu verwenden. Hier kommt es zu blitzartigen Verpuffungen, die eine besondere Gefahr darstellen! Auch neben dem Grill stehende Personen könnten dadurch Verbrennungen erleiden.
  • Kinder können Gefahren beim Grillen nicht einschätzen, es gilt sie zu beaufsichtigen und vom Grill fern zu halten.
  • Bei Gasgrills ist darauf zu achten, dass die Anschlüsse richtig befestigt sind und das der Verbindungsschlauch von der Gasflasche zum Grill nicht der Hitze ausgesetzt ist. Austretendes Gas kann sich entzünden, es ist brandgefährlich.
  • Der Grill ist immer unter Beobachtung zu halten. Eine Löschdecke, Sand oder ein Pulverlöscher sind zur ersten Brandbekämpfung bereitzustellen. Einen Eimer Wasser ins Feuer zu kippen ist keine gute Löschmethode, denn der entstehende Wasserdampf ist kochend heiß und führt zu Verbrühungen.
  • Nach Abschluss der Grillaktion ist die Grillkohle erst zu entsorgen, wenn sie vollständig erkaltet ist. Glühende Grillkohle ist zum  Abkühlen nicht auf den Boden zu schütten, es besteht hier Verletzungs- und Brandgefahr. Ein gerade genutzter Kohlegrill ist unbedingt im Freien zu belassen, denn durch dir nachglühende Kohle entsteht Kohlenmonoxid, ein Atemgift das geruchlos ist.
  • Bei Gasgrills ist die Gasflasche vollständig zu schließen, ein unbeabsichtigtes Austreten von Gas ist zu vermeiden.

Sollte es doch zu Verletzungen und zu einem Brand kommen, ist Erste Hilfe zu leisten und die Feuerwehr/ der Rettungsdienst über den Notruf 112 zur alarmieren.
Bei Brandverletzungen sollte die Wunde mit viel Wasser gekühlt werden bis spürbare Schmerzlinderung eintritt. Die Wunde ist dann möglichst keimfrei abzudecken und es ist umgehend ein Arzt aufzusuchen bzw. auf die vorher alarmierten und schnell eintreffenden Rettungskräfte (Sanitäter/ Notarzt) zu warten.

Ihre Feuerwehr wünscht ihnen beim Grillen viel Vergnügen und das es auch dabei bleibt. Informieren sie sich auch gerne über andere aktuelle Themen des Brandschutzes bei uns im Schaukasten, auf unserer Homepage im Internet oder kommen sie direkt zu uns, ihrer Feuerwehr Trittau. Besuchen sie gerne den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Trittau am 03.09.2011. Weitere Informationen hierzu folgen. Oder möchten sie aktiv bei der Feuerwehr mitmachen? Gerne sind sie eingeladen an den Übungsdiensten der Feuerwehr teilzunehmen, um uns –ihre Feuerwehr kennenzulernen und als aktives Mitglied tätig zu werden.

   
05.03.2011 Markt für Trittau und Umgebung
   
 

Erster Flohmarkt bei der Feuerwehr

Trittau (tm/cb). Am Sonnabend, 12. März, ab 8 Uhr (Beginn des Aufbaus durch die Anbieter) startet erstmalig ein Flohmarkt auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses, Rausdorfer Str.3 in Trittau. Zu diesem Flohmarkt sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Trittau und Umgebung eingeladen. Von Privat an Privat werden hier die typischen Flohmarktartikel angeboten. Mehr als 40 Anmeldungen für Stellplätze liegen schon vor, so dass von einem reichhaltigem und vielseitigem Angebot ausgegangen werden kann. Außerdem bietet die Feuerwehr Getränke, Gebäck und Gegrilltes gegen ein kleines Entgelt an, damit die Besucher des Flohmarktes nicht hungrig und durstig bleiben müssen und mehr Zeit beim Stöbern verbringen können.

Trittau (tm/cb). Am Sonnabend, 12. März, ab 8 Uhr (Beginn des Aufbaus durch die Anbieter) startet erstmalig ein Flohmarkt auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses, Rausdorfer Str.3 in Trittau. Zu diesem Flohmarkt sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Trittau und Umgebung eingeladen. Von Privat an Privat werden hier die typischen Flohmarktartikel angeboten. Mehr als 40 Anmeldungen für Stellplätze liegen schon vor, so dass von einem reichhaltigem und vielseitigem Angebot ausgegangen werden kann. Außerdem bietet die Feuerwehr Getränke, Gebäck und Gegrilltes gegen ein kleines Entgelt an, damit die Besucher des Flohmarktes nicht hungrig und durstig bleiben müssen und mehr Zeit beim Stöbern verbringen können.
Die Feuerwehr Trittau, freut sich viele Gäste zu diesem Flohmarkt begrüßen zu können. Alle Besucher sind eingeladen zu stöbern und schönen Flohmarkttag mit und bei der Feuerwehr Trittau zu erleben.

   
15.02.2011 Hamburger Abendblatt
   
 

Millionenschaden nach Feuer im Supermarkt

Mitarbeiter räumen Famila-Markt in Trittau vollkommen leer. Rauch und Löschwasser zerstörten gesamten Warenbestand

Trittau. Bei einem Brand im Famila-Warenhaus an der Nikolaus-Otto-Straße in Trittau ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Der Markt bleibt wegen der Aufräumarbeiten in dieser Woche geschlossen. Am kommenden Montag soll er wieder öffnen.
Es war kurz nach Ladenschluss um 20 Uhr am vergangenen Freitag. Marktleiter Sven Rasmussen wollte gerade die Türen abschließen, als der Alarm losging. In der Drogerieabteilung brannte es. "Es gab einen technischen Defekt bei einer Verkaufstheke für Kosmetik", sagt Rasmussen. Die Sprinkleranlage sprang sofort an. Das Wasser, das aus den Deckendüsen sprudelte, verhinderte eine Ausbreitung der Flammen. Die Feuerwehr Trittau rückte mit 20 Mann unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Ralf Mertinkat an. Die Helfer brachten den Brand innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle. Der starke Rauch, der sich durch die verbrannten Plastikverpackungen gebildet hatte, wurde mit Hilfe von zwei Druckbelüftern der Trittauer und der Lütjenseer Wehr ins Freie geblasen.
Feuer, Wasser und Rauch haben den Waren allerdings arg zugesetzt. Mehr als 40 000 Artikel müssen ausgetauscht und alle Regale gründlich gereinigt werden. "Wir möchten unseren Kunden die 1000-prozentige Gewissheit bieten, dass alles rauch- und schadstofffrei ist, wenn wir wieder öffnen", sagt der Marktleiter. Bereits am Wochenende haben die 74 Mitarbeiter um Sven Rasmussen mit dem Ausräumen begonnen. Der Zeitplan sei straff, doch Rasmussen ist zuversichtlich, alles mit seinem "Hammerteam", der Hilfe aus benachbarten Famila-Häusern und der Zentrale in Kiel zu schaffen.
Bis Donnerstag soll die Renovierung dauern. Von Freitag bis Sonntag werden die Mitarbeiter rund um die Uhr die Waren wieder in die Regale sortieren. "Unser Team in Trittau leistet grandiose Arbeit, um den Markt schnell wieder verkaufsfähig zu machen", sagt Famila-Geschäftsführer Christian Lahrtz. Ein Sonderauftrag haben die Auszubildenden Linda Kallinautzkis und Stephanie Ehlers: Sie stehen den ganzen Tag über vor dem Parkplatz, um die Kunden über die vorübergehende Schließung zu informieren. "Viele haben noch gar nicht mitgekriegt, was passiert ist", sagt Linda Kallinautzkis.
Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt. "Allein der vernichtete Warenbestand hat einen Wert von 1,7 Millionen Euro. Hinzu kommen die Einnahmeausfälle", sagt Lahrtz. "Wir sind aber dankbar, dass die Einsatzkräfte vor Ort noch Schlimmeres verhindert haben."(afr)

   
14.02.2011 Lübecker Nachrichten
   
 

Trittau: Feuer bei Famila

Trittau – Bei einem Feuer im Trittauer Famila Markt in der Nikolaus-Otto-Straße ist ein hoher Sachschaden entstanden. Gegen 20.15 Uhr löste die Brandmeldeanlage aus. Die Leitstelle gab Großalarm für die Freiwillige Feuerwehr Trittau.

Schon wenige Minuten später bestätigten die ersten Einsatzkräfte das Feuer im Inneren des Marktes. Unter Atemschutz ging ein Trupp in das völlig verqualmte Gebäude. Schnell war das Feuer lokalisiert. In der Drogerieabteilung schlugen Flammen aus einem Verkaufsständer, in dem Nagellack angeboten wurde. Ein defekter Trafo in der Verkleidung des Aufstellers könnte den Brand verursacht haben. Da die Sprinkleranlage bereits in dem betroffenen Bereich angesprungen war, mussten die Feuerwehrkräfte nur noch einige Flammen ablöschen. Schnell kam die Meldung „Feuer aus“. Während des gesamten Einsatzes lief über die Lautsprecheranlage offenbar in einer Endlosschleife die Ansage: Achtung, Achtung. Wegen eines technischen Defektes schließen wir in wenigen Minuten. Bitte verlassen Sie das Geschäft“. Auch die Brandmelder piepten und blinkten unaufhörlich.

Die Notausgänge an der Seite des Gebäudes wurden geöffnet. Im Eingangbereich brachten Feuerwehrmänner einen Druckbelüfter in Stellung. Doch es dauerte eine Stunde, bis der giftige Rauch aus dem Markt geblasen war. Inzwischen hatten Einsatzkräfte versucht, ohne Erfolg die Sprinkleranlage abzuschalten. Immer weiter prasselte das Wasser von der Decke und breitete sich immer weiter im Markt aus. Am Ende standen nahezu 50 Prozent der Verkaufsfläche etwa 3 Zentimeter unter Wasser.

Am Sonnabendmorgen war der Verkaufsraum wieder komplett trocken gelegt. Noch in der Nacht hatten fleißige Helfer das Wasser abgesaugt und den Boden gewischt. Trotzdem blieb das Geschäft am Sonnabend geschlossen. Famila Geschäftsführer Christian H. Lahrtz erklärte: "Wir werden den gesamten Warenbestand aus den Regalen nehmen und durch neue Ware ersetzen. Wenn die Ware komplett aus dem Haus ist, soll die gesamte Verkaufsfläche gründlich gereinigt werden. Wir wollen am Freitag kommender Woche beginnen, das Sortiment wieder in die Regale zu bringen."


Marktleiter Sven Rasmussen ergänzt: "Niemand soll bei uns Ware bekommen, die den Rauchgasen ausgesetzt war oder anderweitig durch das Feuer oder Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Daher wird unsere Ware komplett ausgetauscht." Auf seine 74 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann Rasmussen sich verlassen. "Am Montag, den 21.Februar, wollen wir wieder in gewohnter Weise für unsere Kunden da sein", sagt Rasmussen. Bis dahin könnten die Kunden in die Famila-Häuser in Ahrensburg, Reinbek oder Mölln ausweichen.


Der Leiter des Trittauer Famila-Warenhauses schätzte den Schaden durch Feuer, Wasser und Rauchgase gegenüber der Polizei zunächst vorsichtig auf einen hohen sechsstelligen Euro Betrag. Insgesamt umfasst das Sortiment des Trittauer Famila-Hauses einen Warenwert von etwa 1,6 Millionen Euro. Rechnet man Warenwert, Einnahmeausfall und alle weiteren Kosten zusammen, dürfte der Gesamtschaden eine Million Euro übersteigen.

   
12.02.2011 Markt, Trittau und Umgebung
   
 

Flohmarkt bei der Trittauer Feuerwehr

Trittau (tm/cb). Die Feuerwehr Trittau organisiert am Sonnabend, 12. März erstmalig einen Flohmarkt auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses. Auf diesem Privatflohmarkt wird den Bürgerinnen und Bürgern aus Trittau und Umgebung die Möglichkeit gegeben gebrauchte Gegenstände aus ihrem Haushalt zum Verkauf anzubieten. Fast jeder hat auf seinem Dachboden, im Keller, im Schuppen, in der Garage oder anderen Orten in und um den eigenen Wohnbereich gebrauchte Haushaltswaren, Bekleidungsgegenstände und/ oder sonstige Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden die aber einfach zu schade sind, um sie zum Sperrmüll zu geben oder bei der Abfallstation zu entsorgen. Und genau diese Gegenstände können auf dem privaten Flohmarkt bei der Feuerwehr angeboten werden.

Trittau (tm/cb). Die Feuerwehr Trittau organisiert am Sonnabend, 12. März erstmalig einen Flohmarkt auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses. Auf diesem Privatflohmarkt wird den Bürgerinnen und Bürgern aus Trittau und Umgebung die Möglichkeit gegeben gebrauchte Gegenstände aus ihrem Haushalt zum Verkauf anzubieten. Fast jeder hat auf seinem Dachboden, im Keller, im Schuppen, in der Garage oder anderen Orten in und um den eigenen Wohnbereich gebrauchte Haushaltswaren, Bekleidungsgegenstände und/ oder sonstige Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden die aber einfach zu schade sind, um sie zum Sperrmüll zu geben oder bei der Abfallstation zu entsorgen. Und genau diese Gegenstände können auf dem privaten Flohmarkt bei der Feuerwehr angeboten werden.
Ab sofort können die Anmeldungen für einen Stand abgegeben werden. Die Preise/ Standgebühren betragen für einen Drei-Meter-Stellplatz außen zehn Euro und für einen Drei-Meter-Stellplatz, überdacht 15 Euro. Aufbau für die Teilnehmer ist am Sonnabend, 12. März, ab 8 Uhr auf dem Gelände der Feuerwehr und Parken der Privatfahrzeuge ist auf dem Gemeindeparkplatz am Amtsgebäude/ „Rathaus” neben dem Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Anmeldungen werden erbeten unter der E-Mail-Adresse: FFTrittau-Flohmarkt@online.de oder telefonisch unter der Rufnummer 04154 / 993390 bei Oliver Pich. Auch für weitere Rückfragen rufen kann gern Oliver Pich, der die Organisation des „Feuerwehrprivatflohmarktes” leitet, kontaktiert werden. Gewerbliche Flohmarkthändler sind für diesen Flohmarkt nicht zugelassen.
Es ist aus Sicht der Feuerwehr in Bezug auf den Brandschutz auch sinnvoll, wenn in Privathaushalten einmal mehr die dortigen Regale und Lagerorte, wo die nicht mehr benötigten Haushaltsgegenstände gelagert werden, gesichtet und neu geordnet werden. Die Feuerwehr Trittau, freut sich auf zahlreiche Anmeldungen für diesem Privatflohmarkt.

   
09.02.2011 Markt, Trittau und Umgebung
   
 

Überflutung: Zuviel Wasser für das Land

Trittau (jb). Die Disponenten der Rettungsleitstelle kamen kaum hinterher. Die Wassermassen nach den langen Regenfällen, der Schneeschmelze und dem Elb-Hochwasser bedeuteten auch für den Kreis Stormarn „Land unter”. Im ganzen Kreis waren Feuerwehrkameraden und Mitglieder des Technischen Hilfswerkes (THW) das Wochenende über im Dauereinsatz. In Trittau war es besonders die Situation am Mühlenteich, die den Einsatzkräften Sorge bereitete.

Die Feuerwehren aus Trittau und Großensee hatten mit Hochwasser zu kämpfen. Trittaus Gemeindewehrführer Clemens Tismer beobachtete immer wieder den Pegel des Mühlenteiches vor der historischen Wassermühle. Währenddessen hatten seine Männer und Frauen der Einsatzabteilung alle verfügbaren Pumpen in Betrieb, um die Wassermassen abzupumpen und geordnet abfließen zu lassen.
Der Mühlenteich drohte überzulaufen und die alte Wassermühle und dahinter liegende Häuser zu überfluten. Bürgermeister Walter Nussel informierte sich noch in der Nacht zum Montag vor Ort über den Stand der Dinge.
Der Einsatz dauerte von Sonntagabend 23 Uhr bis 6 Uhr am Montagmorgen. Zuvor hatte die Trittauer Wehr schon am Sonntag Nachmittag für eineinhalb Stunden am Mühlenteich gepumpt.  ...

...weiterer Bericht...

Überflutung: Zuviel Wasser für das Land

In der Nacht zum Montag holten sich die Trittauer Feuerwehrleute noch Hilfe von der Freiwilligen Feuerwehr Großensee. Die Kameraden halfen mit ihrem Gerät bis 4 Uhr morgens.

In der Nacht zum Montag holten sich die Trittauer Feuerwehrleute noch Hilfe von der Freiwilligen Feuerwehr Großensee. Die Kameraden halfen mit ihrem Gerät bis 4 Uhr morgens.
Im Kreisgebiet sah es nicht anders aus. Immer wieder liefen Notrufe bei der Kreisleitstelle auf. Keller standen voll Wasser, Straßen waren überflutet und Teiche liefen über. Viele Feuerwehren waren das ganze Wochenende über stundenlang im Einsatz und lenzten, was die Pumpen hergaben. In Hoisdorf lief der Teich bei Fischzüchter Raukuttis über, in Hoisdorf und Hammoor liefen Keller voll und die Wassermassen drückten teilweise aus den Sieldeckeln nach oben. Oft mussten die Wehren ausrücken, um Gräben entlang der Straßen abzupumpen, weil auch die Überläufe schlichtweg verstopft waren. Schlimm war es in Glinde am Mühlenteich. Für Glinde und einige umliegende Wehren wurde Vollalarm ausgelöst. Zusätzlich wurde dort das THW angefordert. Die Helfer brachten 1.500 Sandsäcke nach Glinde, um das Überlaufen des Teiches zu verhindern.

   
26.01.2011 Markt, Trittau und Umgebung
   
 

Stallgebäude in Flammen

Trittau (tm/cb). Am Montag Nachmittag brannte aus bisher ungeklärter Ursache ein hölzernes Stallgebäude in der Rudolf- Diesel- Straße ab.

Trittau (tm/cb). Am Montag Nachmittag brannte aus bisher ungeklärter Ursache ein hölzernes Stallgebäude in der Rudolf- Diesel- Straße ab.

Das circa fünf mal sieben Meter große Gebäude mit Satteldach und Teerpappeneindeckung wurde früher als Stallgebäude genutzt, dass als Unterstand für Kühe diente und wo auf dem Dachboden Heu gelagert wurde.
Die Söhne des 49-jährigen Besitzers aus Trittau hatten den ehemaligen Stall für sich nun als Partyraum für den Sommer hergerichtet. Gegen 16.10 Uhr bemerkte der
49- jährige eine Rauchentwicklung von seinem Hof aus und ging sofort zum Stall, um nach zu sehen was los war. Das Gebäude brannte bereits lichterloh. Er verständigte sofort die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand.
Die Freiwillige Feuerwehr Trittau bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Gegen 16.40 Uhr war das Feuer bereits gelöscht. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann eine fahrlässige Brandlegung nicht ausgeschlossen werden. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung und bittet in diesem Zusammenhang Zeugen, die in der Rudolf- Diesel- Straße eine oder mehrere verdächtige Person/en bemerkt haben, sich mit ihr unter der Rufnummer 04102/ 809-0 in Verbindung zu setzen.

   
04.01.2011 Stormarner Tageblatt
   
 

Tannenbraum setzt Couch in Brand

Ein Tannenbaum mit brennenden Kerzen war möglicherweise Schuld daran, dass die Trittauer Feuerwehr am Sonntagabend alarmiert wurde. Gegen 21.35 Uhr klingelte ein Ehepaar (72 und 73) bei den Nachbarn und bat darum, die Feuerwehr zu rufen – bei ihnen würde es brennen. Das eigene Telefon hatte offenbar bereits den Dienst quittiert.

Als die ersten Einsatzkräfte in der Fritz-Reuter-Straße eintrafen, kam bereits dichter Rauch aus dem Hauseingang. Innen war das ganze Haus verqualmt. Gemeindewehrführer Clemens Tismer ließ sofort Vollalarm für die gesamte Wehr geben. Unter Atemschutz gingen die ersten Trupps in das Haus.

Im Wohnzimmer mit angebautem Wintergarten fanden die Einsatzkräfte den Brandherd: Der Tannenbaum bestand nur aus dem Stämmchen mit ein paar dünnen Ästchen, die Sofagarnitur hatte bereits angefangen zu brennen und die mit Holz vertäfelte Decke war deutlich vom Feuer und Ruß in Mitleidenschaft gezogen worden.

Sorgfältig löschten die Einsatztrupps die Glutnester ab. Nach gut einer Stunde übergab die Brandstelle an die Polizei. Das Ehepaar kann jedoch vorerst nicht in sein Haus zurückkehren. Das gesamte Gebäude ist derzeit durch Rauchgase und Ruß in allen Räumen unbewohnbar. Übrigens war im gesamten Haus trotz der seit dem 1. Januar geltenden Rauchmelderpflicht nicht ein einziger Melder im Haus installiert. In diesem Fall waren die Bewohner noch wach und konnten den Notruf absetzen lassen. Die Feuerwehr hat dann durch ihr schnelles und umsichtiges Handeln Schlimmeres verhindert. Zu einem späteren Zeitpunkt hätte das allerdings ohne Rauchmelder auch ganz anders ausgehen können.

jbs

Bild_Einsatz_02012011

So sah das Haus nach Brand und Löscheinsatz aus.
Foto: jb

 

Pressebericht aus 2010