Pressespiegel 2010 - aktive Wehr

19.12.2010 Pressebericht der Feuerwehr Trittau  
     
 

Brandschutztipps zur Advents- und Weihnachtszeit

Immer wieder wird die Feuerwehr zu Wohnungsbrände während der
(Vor-) Weihnachtszeit gerufen, da gerade zu dieser Zeit besonders viele Kerzen und Gestecke aufgestellt werden, die die Brandgefahr erhöhen.

Tannengrün, Adventskränze; Weihnachtsgestecke und Weihnachtsbäume mit Kerzenlicht, all das gehört zur Weihnachtszeit selbstverständlich dazu. Mit dem Kerzenlicht wird es dann in der winterlichen Jahreszeit oft erst so richtig gemütlich. Aber, jede brennende Kerze ist eine kleine Feuerstelle und stellt damit auch eine Brandgefahr dar. Temperaturen um 750 Grad Celsius u.m. bestehen bei Haushaltskerzen direkt über der Flamme und selbst zehn Zentimeter über der Flamme beträgt die Temperatur noch 350 Grad. Diese Hitze reicht aus, um einen trockenen Zweig oder andere Ziergegenstände, die in der Nähe der Kerze angebracht/ angehängt sind, zu entzünden oder auch zu sonstigen Brandentstehungen beizutragen.

Zur Unfall-/ Brandvermeidung sollte jeder in der Weihnachtszeit die nachfolgenden Regeln beachten:

  • Kerzen immer in stabilen und sicheren Kerzenständern aufstellen und genau wie Adventskränze nur auf einen schwerentflammbaren und sicheren Untergrund stellen.
  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen. Kerzen auch dann löschen, wenn man den Raum nur für kurze Zeit verlässt. Lieber einmal mehr die Kerzen löschen!
  • Kerzen stets mit Bedacht platzieren und ausreichend Abstand zu Vorhängen und Gardinen halten. Bei offenem Fenster ist insbesondere auf eine mögliche Zugluft zu achten, da diese die Gardine in die Flamme wehen kann.
  • Trockene Adventsgestecke und altes Tannengrün ggf. während der Vorweihnachtszeit austauschen. Und auch Weihnachtsbäume nach Weihnachten nicht zu lange stehen lassen, denn trockenes Tannengrün brennt wie „Zunder“.
  • Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt bleiben, denn ein Adventskranz oder der Weihnachtsbaum bieten eine Fülle an Materialien für die kindlichen Spiele mit dem Feuer.
  • Auch Wunderkerzen sollten nur gemeinsam mit den Eltern abgebrannt werden, da glühende Wunderkerzen extrem heiß werden. Ein unachtsamer Moment genügt und Kleidungsstücke, Tischdecken oder Teppiche fangen Feuer.
  • Keine defekte oder elektrische Lichterketten ohne Sicherheitssiegel verwenden, denn auch durch einen Kurzschluss kann ein Brand ausgelöst werden.
  • Löschmittel, wie einen gefüllten Wassereimer und/oder einen Feuerlöscher, für den Ernstfall bereithalten. Bei Entstehungsbränden sollten zunächst eigene Löschversuche vorgenommen werden. Es gilt aber sich keiner außergewöhnlichen Gefährdungen auszusetzen
  • Im Notfall also nicht zögern und die Feuerwehr (112) rufen bzw. rufen lassen!
  • Mitbewohner warnen und den Brandherd verlassen, um sich nicht weiteren Gefahren auszusetzen!
  • Das Eintreffen der Feuerwehr abwarten und die Einsatzkräfte über die Lage unterrichten.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne Weihnachtszeit und hoffen, dass bei Beachtung der Sicherheitsregeln ein Einsatz der Feuerwehr bei Ihnen nicht notwendig wird.

Ihre Feuerwehr Trittau

 
     
17.12.2010 Stormarner Tageblatt  
     
 

Kurzschluss in der Oberleitung
Reisende frieren in liegen gebliebenem Regionalzug

17. Dezember 2010 | 07:29 Uhr | Von Peter Wüst

Ein Regionalzug ist am Donnerstagabend bei Bad Oldesloe liegengeblieben. Strom und Heizung fielen aus. Die Bahn reagierte viel zu spät. Die Feuerwehr musste die Reisenden aus dem Zug holen.


Einsatzkräfte holten die Menschen aus dem liegen gebliebenen Regionalzug. Foto: rtn
Die Zugfahrt von Hamburg nach Lübeck endete für rund 400 Reisende am frühen Donnerstagabend in der Nähe des Haltepunktes Kupfermühle. Schuld war vermutlich ein Dauerkurzschluss in der Oberleitung. Der Zug blieb auf freier Strecke stehen. Über drei Stunden lang saßen die Reisenden fest: "Wir wussten überhaupt nicht, was los ist", sagten die Fahrgäste: "Niemand hat uns informiert. Zuerst nahmen wir es gelassen, haben sogar gelacht. Dann fielen Strom und Heizung aus und die Toiletten liefen voll. Es stank bestialisch."

Bundespolizei und dem Bahn-Notfallmanager gelang es erst nach mehr als eineinhalb Stunden, an den Einsatzort zu kommen. Offenkundig hatte die Bahn Feuerwehr und Rettungsdienste auch erst viel zu spät alarmiert.
Als dies geschehen war lösten Polizei und Feuerwehr einen Großalarm aus. "Ein Mann ist kollabiert, inzwischen geht es ihm besser", so Notarzt Dr. Sven Günow am Einsatzort.

Feuerwehrleute holten die Reisenden aus dem Zug. Das Kriseninterventionsteam des Rettungsdienstes kümmerte sich sofort um sie. Zusätzlich fuhren Löschzüge der Feuerwehr Tremsbüttel zum Einsatzort und holten die gestrandeten Reisenden mit Blaulicht im Pendelverkehr ab. In der Turnhalle hinter dem Feuerwehrhaus wurden sie mit  heißen Getränken versorgt und Rettungssanitäter kümmerten sich um sie.
Erst am späten Abend traf eine Diesellok auf der Strecke ein und zog den Zug in den Bahnhof zurück.

Heute soll es ein Krisengespräch bei der Bahn geben, um zu klären, was bei dem Einsatz schiefgelaufen ist.

 
     
08.12.2010 Stormarner Tageblatt  
     
 

Hilfloser Rentner aus Wohnung gerettet

trittau
Die Freiwillige Feuerwehr Trittau wurde gestern um 7.54 Uhr mit dem Stichwort „Notfall, Tür verschlossen – hilflose Person“ alarmiert. Einsatzort war der Fehrsweg. Nachbarn eines älteren Mitbürgers setzten einen Notruf ab, da die betroffene Person seit einiger Zeit nicht mehr gesehen worden war. Durch die Einsatzkräfte wurde die Wohnungstür geöffnet. Der Bewohner, ein Rentner, wurde hilflos, aber ansprechbar im Wohnzimmer vorgefunden. Offensichtlich war er gestürzt und konnte sich selber nicht mehr helfen. Die verletzte Person wurde über das Treppenhaus zum Rettungswagen gebracht und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

 
     
01.12.2010 Pressestelle Polizeidirektion Ratzeburg  
     
 

POL-RZ: Stormarn/ 30.11.2010, Dienstag Trittau- Frau starb bei Schwelbrand in Wohnung

Ratzeburg (ots) - Bei einem Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus in der Danziger Straße starb gestern Abend eine Frau. Im Obergeschoss des Hauses wohnt der 53- jährige Neffe einer 88- jährigen Frau mit seiner Familie. Die 88- jährige selbst bewohnte das Erdgeschoss. Gegen 21.20 Uhr bemerkten der 53- jährige und seine 14- jährige Tochter, dass plötzlich starker Qualm durch das Treppenhaus zog. Sie gingen sofort nach unten, um nach der alten Dame zu sehen. In der Wohnung saß die 88- jährige bereits leblos auf der Couch. Offene Flammen waren nicht zu sehen. Die Familienangehörigen trugen die alte Dame nach draußen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist es nicht aus zu schließen, dass eine Kerze im Wohnzimmer einen Schwelbrand auslöste, der sich aber von selbst wieder löschte. Die Freiwillige Feuerwehr Trittau belüftete das Haus. Die untere Wohnung ist im Bereich des Wohnzimmers stark verrußt. Durch die enorme Hitzeentwicklung entstanden Risse in der Fensterscheibe. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ist derzeit noch am Brandort. Die Ermittlungen werden noch andauern.

Sonja Kurz
Pressestelle
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26.09.2010 Lübecker Nachrichten  
     
 

Lübecker Nachrichten, 07.05.2010

Trittau: Sattelzug umgekippt

Trittau – Auf der Auffahrt Trittau Nord zur Bundesstraße B 404 ist am Sonnabend Vormittag gegen 10 Uhr ein Kühl-Sattelzug umgekippt. Der 52-jährige Fahrer hatte im Lidl-Zentrallager in Siek geladen und war auf dem Weg nach Schwarzenbek und Büchen. Am Ortseingang Trittau bog der Fahrer nach links auf den Zubringer zur Bundesstraße ab. Dabei war er offenbar zu schnell unterwegs und kippte mit dem gesamten Zug auf die rechte Seite.

Der Fahrer wurde leicht verletzt und wurde von Rettungskräften durch das Sonnendach der Zugmaschine aus dem Führerhaus befreit. Die Bergungsunter-nehmen Meier aus Ahrensburg und Muhlack aus Lübeck setzten außer einem großen Bergefahrzeug und einem Autokran auch mehrere große Hebekissen ein.

Zusätzlich wurden auch noch Hebekissen der Freiwilligen Feuerwehr Trittau genutzt. Mit viel Geduld und einem kühlen Kopf schoben die Männer ein Hebekissen nach dem anderen unter den Lkw. Sie hatten nur eine Chance. Sie mussten den kompletten und voll beladenen Sattelzug anheben und aufrichten. Wichtig war vor allem, dass die Seitenwand des Aufliegers nicht kaputt geht, denn das gesamte Gewicht der Ladung lag darauf. Nach knapp vier Stunden endlich stand der Kühltransporter wieder auf allen Rädern. Die Polizei bezifferte den Schaden an der Zugmaschine und am Auflieger auf etwa 50.000 Euro. Dazu kommt die Ladung, die zu einem großen Teil wohl entsorgt werden muss. Die AS Trittau in Richtung Süden war für gut vier Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich abgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es nicht. jeb

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07.05.2010 Lübecker Nachrichten  
     
 

Qualmwolke über Ahrensburg: Großbrand im Fitness-Club

Ahrensburg - Millionenschaden in einem Geschäfthaus in Ahrensburg: Beim Brand eines Fitness-Studios wurden etliche Geschäfte in Mitleidenschaft gezogen.

Eine pechschwarze Rauchwolke stand gestern über dem Ahrensburger Gewerbegebiet Kornkamp, der Wind trieb den stinkenden Qualm über den Ortsteil Gartenholz hinweg. Gegen 9.20 hatten Mitarbeiter des Finessclubs „Parador“ das Feuer im Wellnessbereich entdeckt. Der Fitness-Club befindet sich in der oberen Etage eines etwa 17 500 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes. Auf 3500 Quadratmetern können die Gäste trainieren, in die Sauna gehen, Squash spielen oder sich im Wellnessbereich erholen. Etwa 50 Gäste waren beim Ausbruch des Feuers im Club.

Als nur wenige Minuten nach der Alarmierung die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde zunächst das Gebäude evakuiert. Die Sportler wurden in der Cafeteria des benachbarten Famila-Marktes betreut. Ein Aldi-Markt und ein Geschäft für Haustierbedarf mussten schließen, die Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Verletzt wurde niemand.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Ahrensburg forderte sofort Verstärkung an. Der beißende Qualm und die Größe des Objektes forderten den Einsatz vieler Atemschutzträger. Insgesamt waren über 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach war an den Brandort geeilt. „Ich bin froh, dass keine Personen verletzt wurden. Die Feuerwehr leistet hervorragende Arbeit. Das Ziel ist es, die Substanz zu retten“, sagte der Verwaltungschef.

Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in den Räumen einer Brandsanierungsfirma, die in dem Gebäude untergebracht ist, Behälter mit Chemikalien. Alarm für den Löschzug Gefahrgut (LZG). Während die Erkunder des LZG im Ahrensburger Stadtgebiet Messungen der Luft vornahmen, sondierten die Fachleute das Gefahrgut. In einem Raum lagerten 80 Liter eines brennbaren Stoffes, in einem anderen Raum waren es 200 Liter Säuren und Laugen. Doch alle Behälter waren verschlossen, so bestand keine Gefahr.

Im benachbarten Aldi-Markt zog der beißende Rauch durch den Laden. Nachdem der Strom abgeschaltet worden war, war an einen Verkauf nicht mehr zu denken. Ein Lebensmittelkontrolleur wird den Schaden begutachten. Vermutlich muss neben der Kühlware ein großer Teil der Ware aus den Regalen geräumt werden, da er sich nicht mehr zum Verkauf eignet. Ähnlich sieht es eine Tür weiter im „Futterhaus“ aus. Filialleiter Rainer Gramkow musste ebenfalls schließen. Im hinteren Gebäudeteil kam zu den verrußten und verqualmten Betriebsräumen der dort ansässigen Firmen ein riesiger Wasserschaden hinzu. Dort steht in vielen Hallen und Büros das Löschwasser teilweise knöchelhoch.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. „Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Vermutlich war ein technischer Defekt für das Feuer verantwortlich.“, sagte Polizeisprecherin Jana Kralisch.

Von Jens Burmester

 
     
03.05.2010 Stormarner Tageblatt  
     
 

Tennishalle zerstört, Vereinsheim gerettet

Oststeinbek

Ein Großfeuer hat am Samstagabend in Oststeinbek großen Schaden angerichtet. Die Halle des „Tennisclub Oststeinbek e.V.“ brannte komplett ab. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 23 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, brannte die Tennishalle in voller Ausdehnung.

Freiwillige Feuerwehren aus Glinde, Havighorst, Barsbüttel und Trittau unterstützten die Feuerwehrleute vor Ort. Über eine Drehleiter und einen Gelenkmast wurde der erste Löschangriff gefahren. Zwei Wasserwerfer wurden am Brandherd in Stellung gebracht. Trotz des massiven Löschangriffes konnte nur noch das Vereinshaus gerettet werden. Bei der Tennishalle war nichts mehr zu machen. Sie wurde komplett zerstört.

Die Schadenshöhe ist zurzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Lübeck übernahm die Ermittlungen am Brandort. Auch die Feuerursache ist unbekannt.

mun

 
     
02.05.2010 Lübecker Nachrichten  
     
 

Feuer vernichtet Tennishalle in Oststeinbek

Oststeinbek - Ein Feuer hat am Samstagabend in Oststeinbek großen Schaden angerichtet.

Die Halle des "Tennisclub Oststeinbek e.V." brannte am Samstagabend komplett ab. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 23 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen brannte die Tennishalle in voller Ausdehnung. Feuerwehren aus Glinde, Havighorst, Barsbüttel und Trittau unterstützenden die Feuerwehr vor Ort. Über eine Drehleiter und einen Gelenkmast wurde der erste Löschangriff angegangen. Zwei Wasserwerfer wurden in Stellung gebracht.

Die Glinder Feuerwehr unterstützte unter anderem mit einem Tanklöschfahrzeug. Mit dem Wasserwerfer auf dem Dach des Tankers wurden die Löscharbeiten unterstützt. Trotz des massiven Löschangriffes konnte nur noch das Vereinshaus gerettet werden. Die Tennishalle wurde komplett zerstört. Die Schadenshöhe ist zurzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Lübeck übernahm die Ermittlungen an der Brandstelle. Auch die Brandursache ist nicht bekannt.

pressebild

Arne Mundt

 
     
23.04.2010 Lübecker Nachrichten  
     
 

Großensee: Feuer in Schuppen greift auf Haus über

Großensee - Gegen 21.28 Uhr meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Wilhelm-Eilmann-Straße in Großensee den Brand eines Schuppens.

Da dieser Schuppen direkt neben dem Haus stand, war für die Feuerwehr Großensee Eile geboten. Als die Einsatzkräfte nur kurze Zeit nach der Alarmierung vor Ort eintrafen, hatten die Flammen auf die Markise und den Dachstuhl des Hauses übergegriffen. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vor, forderten weitere Atemschutzträger von der Freiwilligen Feuerwehr Trittau nach und ließen später auch noch die Freiwillige Feuerwehr Großhansdorf alarmieren.

Die Großhansdorfer suchten mit ihrer Wärmebildkamera nach Glutnestern im Dachstuhl. Erst nach mehreren Stunden war der Einsatz für die auswärtigen Feuerwehrkräfte beendet. Die örtliche Wehr blieb mit einer Brandwache noch etwas länger vor Ort.

Während des Einsatzes stand ein Rettungswagen ständig zur Sicherung der Einsatzkräfte bereit. Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt.

Jeb

bildpresse

 
     
23.04.2010 Polizeidirektion Ratzeburg  
     
 

POL-RZ: Großensee - Feuerwehr verhinderte Übergreifen des Feuers auf Wohnhaus

Ratzeburg (ots) - Kreis Stormarn/ 22.04.2010, Donnerstag

Am Donnerstagabend waren ca. 40 Feuerwehrleute der Wehren Großensee, Trittau und Großhansdorf im Einsatz, nachdem aus noch ungeklärter Ursache ein drei Quadratmeter großer Holzschuppen in Flammen geriet.

Die 55jährige Mieterin eines Mehrfamilienhauses (vier Mietparteien) in der Wilhelm-Eilmann-Straße bemerkte, um 21.28 Uhr, dass der Holzschuppen auf ihrer Terrasse brannte. Sofort verständigte sie die anderen Mieter des Mehrfamilienhauses sowie die Feuerwehr.
Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, griffen die Flammen auf die Außenfassade des Wohnhauses über.
Durch das frühzeitige Eingreifen der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen der Flammen auf den kompletten Dachstuhl verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Durch das Feuer wurden die Hausfassade, der Dachüberstand sowie der Balkon im ersten Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen.

Die Mieter konnten nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Die Kriminalpolizeibeamten in Ahrensburg haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann eine Brandstiftung ausgeschlossen werden

 
     
03.02.2010 Lübecker Nachrichten  
     
 

Nasser Schnee bedroht zahlreiche Dächer: Feuerwehr im Beseneinsatz

Trittau –In Trittau rückte am Dienstag die Feuerwehr mit Sirenengeheul dem Schnee zu Leibe. Die Sirene galt allerdings Autofahrern, die mit ihren Fahrzeugen den Zugang zur Hahnheideschule verstellt hatten. Dort wurden nicht die Schläuche, sondern Schneeschieber und Besen ausgepackt, um das Dach der kleinen Turnhalle der Hahnheideschule von Eis und Schnee zu befreien. „Im Bereich des Schulverbandes gibt es diverse alte Flachdach-Gebäude“, erklärte Michél Soltmann, beim Bauamt Trittau zuständig für die Koordinierung des Winterdienstes. „Die alten Dächer werden jetzt vom Eis befreit, um die Last zu minimieren.“

Betroffen sind insgesamt acht Dächer in der Gemeinde, besonders das der Turnhalle der Hahnheide-Schule. „Die Turnhalle haben wir deshalb schon morgens für den Betrieb gesperrt“, so Soltmann. Beim Gymnasium Trittau blieb der Seiteneingang der Sporthalle verschlossen. „Dort droht immer wieder Schnee vom Dach abzurutschen.“ Der hatte sich nach stundenlangem Schneefall zu einer sehr hohen Schicht angesammelt.

„Wenn es jetzt zehn Grad Minus hätte, wäre das kein Problem“, erklärt Gemeindewehrführer Clemens Tismer, „dieser nasse Schnee hat aber ein enormes Gewicht“. Das Turnhallendach wurde leergeschippt, sechs weitere Dächer in Trittau wurden von überhängenden Schneelasten an der Dachrinne befreit.

Die Schüler haben erstmals nichts davon: Heute ist in ganz Schleswig-Holstein wegen des Schnees schulfrei.
Von Bettina Albrod

 
     
03.02.2010 Stormarner Tageblatt  
     
 

Schneelast in Trittau – Dächer werden geräumt

Trittau
Michel Soltmann ist in der Gemeinde Trittau für den Winterdienst zuständig. In seinem Wohnort Stockelsdorf stand er vor wenigen Tagen vor der verschlossenen Sporthalle, die wegen der Schneemassen auf dem Dach gesperrt war.

Jetzt wurden Flachdächer der Gemeinde Trittau unter die Lupe genommen. „Der Hausmeister der Hahnheide-Schule hat sich schon Sorgen gemacht“, so Soltmann. Die kleine Turnhalle der Hahnheide-Schule ist deshalb bereits gesperrt.

Im Schulzentrum sind die beiden Turnhallen und mehrere Flachdächer betroffen. Gestern kamen die Freiwillige Feuerwehr, die Hausmeister der Schulen und Handwerker zu einem Krisengespräch zusammen und beschlossen, zunächst das Dach der kleinen Turnhalle zu räumen. Die FF Trittau führte den Einsatz am späten Nachmittag durch. „Da keine Gefahr im Verzug ist, wird der Einsatz nach der Arbeit durchgeführt, um die Feuerwehrleute nicht aus dem Job zu holen“, erklärte Feuerwehrmann Ralf Mertinkat. Der Friedhofsgärtner wurde beauftragt, das Dach der Kapelle abzufegen.

„Für das Rathaus besteht allerdings keine Gefahr, es hat mehrere tragende Wände“, erklärte Bürgermeister Walter Nussel.
bim

 

Pressebericht aus 2009